Den Auftakt des Programmschwerpunkts machte "Newton" am Samstag, dem 4. Februar, in ORF eins. Das Wissenschaftsmagazin porträtierte die Familie Beavan in New York City, die ein Jahr lang alle umweltschädlichen Auswirkungen unseres modernen Lebens vermieden hat. Im Sonntag-Hauptabend (5. Februar) zeigte ORF eins die Premiere des Eventmovies "Ice - Der Tag, an dem die Welt erfriert". Der britische Katastrophenfilm veranschaulicht auf drastische Weise die Folgen der Polschmelze: Die britischen Inseln stehen an Rande einer Katastrophe - eine neue Eiszeit droht! Slogan des Films: "Die letzte Eiszeit hat 10.000 Jahre gedauert. Die neue beginnt jetzt!"
Das "Weltjournal" (Mittwoch, 8. Februar, 22.30 Uhr, ORF 2, und Donnerstag, 9. Februar, 21.05 Uhr, ORF III) brachte die aufsehenerregende Doku "Der gestresste Planet", eine schonungslose Bestandsaufnahme des tatsächlichen Zustands der Erde mit Fokus auf die Wirtschaftsgiganten USA und China. Zudem folgte die "Universum"-Dokumentation "Nur ein Grad mehr" (Donnerstag, 9. Februar, 21.05 Uhr, ORF 2) den unübersehbaren Spuren der Erderwärmung.
Die "Winterzeit" (17.40 Uhr, ORF 2) präsentierte von Montag bis Freitag täglich eine der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien, das Konsumentenschutzmagazin "Konkret" (18.30 Uhr, ORF 2) deckte Montag, Dienstag und Donnerstag Hindernisse auf dem Weg zur Energiewende auf. "direkt - das magazin" (Dienstag, 7. Februar, ORF eins, 22.50 Uhr) zeigte den Selbstversuch einer "direkt"-Reporterin, die 48 Stunden ohne Strom auskommen wollte. Und auch der "Bürgeranwalt" nahm sich am Samstag, dem 11. Februar (17.30 Uhr, ORF 2), des Themas an.

Universum: Nur ein Grad mehr
Der ORF-Klima-Programmschwerpunkt in den ORF-Landesstudios
Besonders umfangreich waren die Beiträge der ORF-Landesstudios, die im Rahmen des Programmschwerpunkts auch insgesamt 45 "Energiepakete" mit abschaltbaren Steckerleisten und LED-Lampen - derzeit die ökologischste Form der Beleuchtung - unter die Hörer/innen und Seher/innen gebracht haben. Der ORF unterstützt damit auch die Kampagne der WWF-CLIMATE GROUP, mit der die Umweltschutzorganisation im Februar Stromfresser in die Energieferien schickt.
Programmlich widmete sich etwa das Landesstudio Burgenland dem "Förderdschungel Ökologie" und zeigte, welche Maßnahmen im östlichsten Bundesland gefördert werden. Kärnten war u. a. Stromfressern auf der Spur und porträtierte Energiebauern, Oberösterreich brachte u. a. die durch das Land finanzierte Energieberatung in Tschechien (vor dem Hintergrund des AKW Temelin) sowie praktische Energiespar-Beispiele näher. Die Landesstudios Niederösterreich, Tirol und Steiermark widmeten sich ebenso ausführlich in TV und Radio den regionalen Aspekten der Energiewende wie z. B. das Landesstudio Vorarlberg, das u. a. einen Dornbirner zeigte, der täglich 40 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. "Wien heute" brachte eine fünfteilige Serie zum Thema und nahm sich auch in Radio Wien jeden Tag des Themas an.
"Unser Klima" in den ORF-Radios Ö1 und Ö3
Ö1 widmete sich von Montag bis Freitag in "Wissen aktuell" (13.55 Uhr) Energieformen der Zukunft, beleuchtete in den "Dimensionen" am Montag, dem 6. Februar, um 19.05 Uhr die Frage "Klimaschutz oder Naturschutz? Wasserkraft im Spannungsfeld der Interessen" und in "Saldo" am Freitag, dem 10. Februar, um 9.44 Uhr "Wie grün kann unser Strom werden? Energiewende: Unerreichbares Ziel oder einziger Ausweg?".
Hitradio Ö3 berichtete tagesaktuell in den Ö3-Nachrichten sowie in redaktionellen Beiträgen.
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Der ORF hat den Klimaschutz mit der Initiative "Unser Klima" als zentralen Inhalt in seiner Unternehmenspolitik verankert. Im Rahmen der Initiative setzt der ORF Programmschwerpunkte, vergibt seit 2008 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft jährlich den Österreichischen Klimaschutzpreis und stellt auf http://klima.ORF.at weiterführende Links bereit, darunter auch Online-Tools zur Ermittlung des persönlichen CO2-Fußabdrucks. |
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