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ORF-Initiative "Unser Klima"

Österreichische Klimaschutzpreis Junior für Kärntner Kids


 


Fotocredit: ORF/APA/Daniel Raunig


 




 



Dritte Klasse in Feldkirchen für "Heimliche Stromfresser" von ORF und Lebensministerium ausgezeichnet

Rundum strahlende Gesichter gab es am Mittwoch, dem 19. Juni 2013, in der NMS1-HS1 Feldkirchen: Die 3bII wurde mit dem "Österreichischen Klimaschutzpreis Junior" ausgezeichnet. Die Preisverleihung, moderiert von Claudia Reiterer, begann mit einem fulminanten Auftritt von Robert Steiner ("Hallo okidoki") und Stefan Gaugusch alias "Rolf Rüdiger" sowie einer spektakulären Tanzeinlage der vielfach ausgezeichneten "Carinthian Dance Crew".

Höhepunkte waren die feierliche Übergabe der offiziellen Urkunden durch Landesdirektorin Karin Bernhard für den ORF und Elisabeth Bargmann für das Lebensministerium sowie die Übergabe eines stattlichen Schecks von "Zurück zum Ursprung", einer Biomarke der Hofer KG: 3.000 Euro für die Klassenkasse, übergeben von Prokurist Michael Gscheidlinger, der auch ein köstliches Biobüffet mitbrachte.

"Kärnten heute" (19.00 Uhr, ORF 2) und "heute konkret" (18.30 Uhr, ORF 2), berichten am Freitag, dem 21. Juni, "Hallo okidoki" am Samstag, dem 29. Juni, um 09.10 Uhr in ORF eins.

Fotocredit: ORF/APA/Daniel Raunig
Elisabeth Bargmann (Lebensministerium, Abt. Umweltökonomie und Energie), Claudia Reiterer (ORF „heute konkret“), Michael Gscheidlinger („Zurück zum Ursprung“), Karin Bernhard (Landesdirektorin ORF-Kärnten) und die Preisträger der NMS1-HS1 Feldkirchen.

Alle vier nominierten Projekte können unter www.klimaschutzpreis.at nachgesehen werden; dort sind auch noch bis zum 16. August Einreichungen für den "erwachsenen" "Österreichischen Klimaschutzpreis" möglich.


Die Aktion "Heimliche Stromfresser" war von einer Jury mit Lilian Klebow ("Soko Donau") und Robert Steiner ("Hallo okidoki") als eines von vier Projekten für eine Abstimmung des ORF-Publikums nominiert worden, das schließlich der 3bII zum Sieg verhalf. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich unter Beratung von vier Studierenden der Pädagogischen Hochschule Kärnten fächerübergreifend durch Messungen und Berechnungen von Alltagsgeräten bewusst gemacht, wie hoch der Stromverbrauch von Geräten im Standby-Modus ist. Die Erkenntnisse wurden praktisch und kreativ umgesetzt, das Verbraucherverhalten der Jugendlichen und ihrer Umgebung nicht nur in Sachen "Standby" geschärft.

Die Preisverleihung erfolgte durch Karin Bernhard, Landesdirektorin des ORF Kärnten, und Elisabeth Bargmann von der Abteilung Umweltökonomie und Energie im Lebensministerium. Den symbolischen Scheck über 3.000 Euro von "Zurück zum Ursprung" überbrachte Michael Gscheidlinger, Prokurist Zentraleinkauf Hofer, der auch ein regionales und saisonales Biobüffet mitbrachte. Für die CO2-Bilanzierung der Produkte seiner Biomarke ist die Hofer KG 2009 selbst mit dem "Österreichischen Klimaschutzpreis" ausgezeichnet worden.

Unter den Festgästen waren zahlreiche Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern und Unterrichtende, allen voran Klassenvorständin Johanna Proprentner und Schulleiter Ernst Druml. Auch der amtsführende Präsident des Kärntner Landesschulrates, Rudolf Altersberger, die Rektorin der Pädagogischen Hochschule, Marlies Krainz-Dürr, Landesschulinspektorin Beatrice Haidl, Bezirksschulinspektorin Regierungsrätin Johanna Kunovjanek, der Feldkirchner Bürgermeister Robert Strießnig, der Vorsitzende des Schulgemeindeverbandes, Karl Lang, die Praxisbetreuerin der Pädagogischen Hochschule, Martina Greiler-Zauchner, und Elternvereinsobfrau Heidi Tschernitz kamen, um zu gratulieren.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz:
"Der 'Österreichische Klimaschutzpreis Junior' hat heuer erneut bewiesen: Die Jüngsten haben oft die besten Ideen, können diese kreativ verwirklichen und dabei auch noch die Erwachsenen zu mehr Klimaschutz motivieren. Die Besten machen wir über ORF-Sendungen wie 'heute konkret' und 'Hallo okidoki' österreichweit bekannt, um möglichst viele Menschen zu motivieren, sich daran ein Beispiel zu nehmen und ebenfalls Klimaschutz-Projekte zu starten. Ich bedanke mich bei allen, die sich für unser Klima engagieren, und gratuliere den Schülerinnen und Schülern der 3bII der NMS1-HS1 Feldkirchen."

Umweltminister Niki Berlakovich unterstreicht:
"Mit dem Klima- und Umweltschutz ist es wie mit dem Fahrradfahren: Man verlernt es nicht mehr! Daher müssen wir unsere Kinder so früh wie möglich für den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen und die effiziente Nutzung von Energie sensibilisieren. Mit dem 'Klimaschutzpreis Junior' bitten wir die besten und kreativsten Klimaschutz-Projekte von Kindern und Jugendlichen auf die Bühne. Projekte wie das der 3bII der NMS1-HS1 Feldkirchen, der ich herzlich gratuliere, beweisen, dass wirklich jede und jeder - egal ob jung oder alt - mit einfachen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten kann."

Der "Österreichische Klimaschutzpreis Junior" wird von "Zurück zum Ursprung" unterstützt. Für die CO2-Bilanzierung der Produkte ihrer Bio-Marke ist die Hofer KG 2009 selbst mit dem "Österreichischen Klimaschutzpreis" ausgezeichnet worden.

"Zurück zum Ursprung"-Erfinder Werner Lampert:
"Die Erwachsenen haben eine prekäre Umweltsituation hinterlassen. Darum ist es besonders positiv, dass Kinder und Jugendliche Modelle entwickeln, um andere Wege zu gehen, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und diese sehr ernst zu nehmen. Die junge Generation hat es in der Hand, die falschen Ansätze der Erwachsenen zu ändern und sie hat die Möglichkeit, es besser zu machen als ihre Eltern. Durch den 'Österreichischen Klimaschutzpreis Junior' wird den Projekten der Jugendlichen die öffentliche Anerkennung gegeben, die es braucht, um das Engagement der Kinder für unsere Umwelt zu würdigen. Ich freue mich über jedes einzelne Projekt und gratuliere ganz besonders der 3bII der NMS1-HS1 Feldkirchen."

Die engagierte Umwelt- und Klimaschützerin Lilian Klebow ("Soko Donau"), ORF-"Hallo okidoki"-Moderator Robert Steiner, Umweltpädagoge Markus Langer vom Forum Umweltbildung, die Klima- und Energieexpertin des Lebensministeriums, Dr. Martina Schuster, sowie die ORF-Nachhaltigkeitsbeauftragte Birgit Schacht hatten sich nach eingehender Diskussion unter 30 Einreichungen für drei Schulprojekte und einen Fußballclub entschieden, die ins Rennen um die Gunst des Publikums gingen: Das klimaneutrale Fußballteam U12 des FC Stadlau (Wien), die "Jungen Solarforscher" der Neuen Mittelschule Eberstalzell (OÖ), die Volksschule Wenigzell (Steiermark) für "Ein Jahr des Klimaschutzes" sowie die 3bII der NMS1-HS1 Feldkirchen (Kärnten) für das Projekt "Heimliche Stromfresser".

Klimaschutzpreis für Erwachsene, Betriebe oder öffentliche Einrichtungen

Der "Österreichische Klimaschutzpreis" wird seit 2008 von Lebensministerium und ORF in jeweils vier Kategorien vergeben, 2013 sind das:

  • Klimaschutz in Betrieben
  • Klimaschutz in der Landwirtschaft
  • Klimaschutz im Alltag
  • Klimaschutz durch Innovation

Eingereicht werden kann noch bis 16. August unter www.klimaschutzpreis.at.

Die Präsentation der 16 nominierten Projekte in "heute konkret" und die Publikumsabstimmung erfolgen im Herbst; die Preisverleihung findet am 11. November in der Siemens City statt.

Auch der "Österreichische Klimaschutzpreis" wird von der Hofer KG unterstützt, zusätzliche Partner sind Die Österreichische Hagelversicherung, Format und Siemens Österreich.

 

 
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